Die BITV - Von der Entwicklung bis zur Anwendung

Die BITV- Von der Entwicklung bis zur Anwendung
Diplomarbeit im Studiengang »Technische Redaktion« Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen der Fachhochschule Hannover

Vorwort
»Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.«

Abstract
Das Internet ist für behinderte und nicht behinderte Menschen gleichermaßen eine Bereicherung und Qualitätsverbesserung im Leben. Viele Internetseiten sind jedoch für behinderte Menschen nicht zugänglich. Genauso wie beim nicht behindertengerecht gebauten Bahnsteig, sind behinderte Menschen bei einigen Internetseiten auf die Hilfe von nicht behinderten Menschen angewiesen. Der Gesetzgeber hat diesen Missstand erkannt und deshalb das »Behinderten Gleichstellungsgesetz« (BGG) geschaffen, in dem die gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in der Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben ist.

§11 BGG legt fest, dass eine Rechtsverordnung zu erlassen ist, in der definiert wird, wie Träger der öffentlichen Gewalt ihre Internetauftritte und -angebote sowie die von ihnen zur Verfügung gestellten grafischen Programmoberflächen zu gestalten haben, damit diese barrierefrei sind. Diese Rechtsverordnung wurde »Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz« (BITV) genannt.

In dieser Diplomarbeit zeige er zunächst Barrieren, auf die behinderte Menschen im Internet treffen. Die aus diesen Problemen entstandenen internationalen Gesetze, Verordnungen und Empfehlungen werden ebenfalls beleuchtet. Der Werdegang der BITV wird in einem eigenen Kapitel behandelt. Hierzu führte ich ein Interview mit Alfons Törkel in Bonn, der maßgeblich an der Formulierung der BITV mitgewirkt hat. Zum Abschluss zeigte er, wie eine bestehende Internetpräsenz anhand von Anforderungen aus der BITV überprüft und geändert werden kann. Die Kapitel sind so angeordnet, dass sie vom Problem bis zur Lösung reichen.


DIPLOMARBEIT Ansehen




In seine Diplomarbeit weiste er darauf hin, dass es am praktischsten ist, wenn eine Internetseite automatisch mit einem Übersetzungsprogramm (Parser) so umgewandelt wird, dass die Seite problemlos von einer Software, etwa dem »IBM Homepage Reader«, vorgelesen werden kann. Genau dieses Verfahren wurde bei der Erstellung meiner eigenen Homepage angewendet. Jede Seite wird automatisch auch als barrierefreie Website erzeugt. Machen Sie die Probe, und klicken Sie oben rechts auf den Link »Textversion«.


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